Richtig heizen

  • Jeder Mensch hat ein anderes Wärmeempfinden. Deshalb sollten die Heizkörperventile jedes Raumes individuell eingestellt werden. (Wohnzimmer 20-22 Grad, Bad 21-23 Grad, Schlafzimmer 15-18 Grad, Dielen und Flure ähnlich, Küche je nach Aufenthaltsdauer und entsprechend der Nutzung elektrischer Geräte..)
  • Bei längerer Abwesenheit und nachts können die Heizkörperventile herunter geregelt werden.
  • Allerdings sollten die Räume nicht unter 15 Grad abkühlen - deshalb die Ventile mindestens auf die Froststellung „Eisblume“ einstellen.
  • Es ist sparsamer, eine Mindesttemperatur in den Räumen zu gewährleisten! Deshalb lassen Sie die Räume nicht komplett auskühlen.
  • Um energiesparend zu lüften, erzeugen Sie zwischen geöffneten Türen und Fenstern einen „Durchzug“, auch „Stoßlüften“ genannt. Dabei wird die verbrauchte Raumluft durch frische Luft von außen ersetzt. Die Heizkörperventile können in dieser Zeit auf Null stehen. Nach dem Lüften drehen Sie die Ventile wieder auf die gewünschte Stellung zurück und die Raumtemperatur ist schnell wieder erreicht. Lüften Sie auf diese Weise etwa 2-4 Mal am Tag die gesamte Wohnung. Und achten Sie bitte darauf, dass der Durchzug bei starkem Wind nicht zu heftig wird.
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  • Vermeiden Sie auf alle Fälle beim Lüften dauerhaft gekippte Fenster.
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  • Halten Sie die Zimmertüren am besten geschlossen, so dass sich die Raumwärme richtig entfalten kann. Nachts verhindern geschlossene Zimmertüren das Auskühlen der Räume.
  • Wenn es draußen dunkel ist, hilft es, die Rollläden zu schließen und den Wärmeverlust über die Fenster zu reduzieren.
  • Um einen Raum richtig wärmen zu können, muss die Luft rund um einen Heizkörper frei zirkulieren. Stellen Sie deshalb bitte keine Möbel vor den Heizkörper, da sich sonst die Hitze am Heizkörper staut.
  • Schränke und größere Möbelstücke sollten etwa 10 cm von der Wand entfernt stehen, damit die Raumluft auch um die Schränke zirkulieren kann.