Richtig lüften

In einem Vierpersonenhaushalt entstehen täglich etwa zwölf Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf, welche die Raumluft befeuchten. Diese zwölf Liter müssen aus den Räumen entweichen können (Schimmelbildung!!). Deshalb:

  • Je kühler die Zimmertemperatur, um so häufiger sollte gelüftet werden.
  • Morgens nach dem Aufstehen sollten Sie das Schlafzimmer direkt lüften.
  • Lüften Sie auch direkt nach dem Duschen oder Baden, dem Kochen oder Boden wischen. Öffnen Sie die Fenster, schließen Sie die Türen und lassen Sie die feuchte Luft so schnell wie möglich entweichen.
  • Zum Lüften erzeugen Sie zwischen geöffneten Türen und Fenstern einen „Durchzug“, auch „Stoßlüften“ genannt. Dabei wird die verbrauchte Raumluft durch frische Luft von außen ersetzt. Vermeiden Sie auf alle Fälle beim Lüften dauerhaft gekippte Fenster.
  • Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist eine Lüftung von 3-5 Minuten völlig ausreichend. Bei wärmeren Temperaturen, besonders im Sommer, dürfen es auch gerne bis zu 15 Minuten Durchzug sein.
  • Beim Stoßlüften wird verbrauchte Raumluft mit frischer Luft von draußen ersetzt. Die Heizkörperventile sollten in dieser Zeit auf Null stehen. Nach dem Lüften drehen Sie die Ventile wieder auf die gewünschte Stellung zurück und die Raumtemperatur ist schnell wieder erreicht.
  • Wer nachts gerne kühl schläft, sollte die Kippstellung des Fensters auf ein Minimum reduzieren und den Heizkörper abschalten.