Ein bedeutender Schritt für nachhaltiges Wohnen:
Die WuE hat in den vergangenen 1,5 Jahren erfolgreich 16 Photovoltaik-Anlagen auf den Wohngebäuden der Wohnbau Mainz installiert. Damit leistet das Unternehmen nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende, sondern schafft nun, auch durch die erste Mieterstromanlage, langfristige Vorteile für die Mieterinnen und Mieter. Damit ist es jedoch noch nicht genug. Auch für 2026 sind bereits weitere Anlagen in der Planung. Dies immer in Abhängigkeit der Ausrichtung der Dächer, der Verschattung oder der Tragfähigkeit.
Die Installierten, etwa 3.320 PV-Module, entsprechen aneinandergelegt mit ca. 5,85km einer Strecke vom Mombacher Kreisel bis zum Winterhafen entspricht.
Die Wohnen und Energie Mainz GmbH (WuE) ist eine Gesellschaft der Wohnbau Mainz und der Mainzer Stadtwerke, mit dem Fokus sich in Mainz für den Klimaschutz einzusetzen. Es geht hierbei verstärkt um die Nutzung von Dachflächen der Wohnbau von bestehenden Gebäuden als auch um künftige Neubauten der Wohnbau, die mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden.
Mit den bereits ans Netz gegangenen PV-Anlagen produzierte die WuE im vergangenen Jahr 271.800 kWh sauberen Strom. In 2025 werden wir durch die in Betrieb gehenden PV-Anlagen eine zusätzliche Jahresproduktion von 531.900 kWh erzeugen, insgesamt 803.700 kWh. Das bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 159 Tonnen im Jahr 2024 und weiteren 310 Tonnen pro Jahr ab Ende 2025. Die erzeugte Strommenge mit 803.700 kWh entsprechen einem Jahresverbrauch von 230 Vier-Personen-Haushalten. „Wir sehen es als unsere Verantwortung, unsere Immobilien fit für die Zukunft zu machen. Die Investition in Photovoltaik ist ein entscheidender Baustein, um den Ökostromanteil zu steigern und unseren Mieterinnen und Mietern perspektivisch günstigere Nebenkosten zu ermöglichen“, sagt Roman Becker, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz. Von 2024 bis 2026 werden wir insgesamt PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 1100 kW installieren.
„Angesichts des Klimawandels ist eine sichere und nachhaltige Energieversorgung wichtiger denn je“, ergänzt Tilman Weyel, Geschäftsführer der WuE, „Photovoltaik-Anlagen und die Nutzung von Sonnenenergie sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Energiemixes und ein wichtiger Schritt in der Nachhaltigkeitsbetrachtung der Wohnbau.“
Mieterstrom-Modell in der Kommissbrotbäckerei
Das erstmalig in der Kommissbrotbäckerei verwirklichte Mieterstrom-Modell bietet nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. „Erneuerbare Energien stärken die regionale Wertschöpfung und machen uns unabhängiger von externen Energiepreisschwankungen. Mit unserem Mieterstrom-Modell können wir auch unseren Mieterinnen und Mietern immer einen günstigen Strompreis durch die eigene Produktion garantieren“, so Roman Becker. Auch die Attraktivität der Wohnquartiere wird durch das nachhaltige Engagement gesteigert.
Das Mieterstrom-Modell ermöglicht es Mietern, günstigen und umweltfreundlichen Strom direkt vom eigenen Hausdach zu beziehen. Dabei wird Solarstrom durch eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude erzeugt und ohne Umweg über das öffentliche Netz an die Bewohner geliefert. Dadurch entfallen Netzentgelte und andere Gebühren, was den Strompreis oft günstiger macht.
„Wir freuen uns sehr über die enge Zusammenarbeit zwischen der Wohnbau Mainz und den Mainzer Stadtwerken über die gemeinsame Tochter WuE, die mit Ihrem Knowhow und den entsprechenden Montagekapazitäten weiterhin Ihren Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität in Mainz leisten können“, freut sich Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke.
Die WuE plant gemeinsam mit der Wohnbau Mainz und den Mainzer Stadtwerken, den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen weiter voranzutreiben. Ziel ist es, möglichst viele Wohngebäude nachhaltig auszurüsten und die vor Ort gewonnene Energie perspektivisch vollständig in den Quartieren zu nutzen.