Die Wohnbau Mainz zieht eine äußerst positive Zwischenbilanz: Das erstmals im Neubau der Kommissbrotbäckerei eingesetzte Mieterstrommodell gemeinsam mit der WuE (Wohnen und Energie GmbH) wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern hervorragend angenommen. Bereits 80 Prozent der Mieterinnen und Mieter nutzen das Angebot aktiv – ein deutliches Zeichen dafür, wie attraktiv und zukunftsorientiert das Konzept ist.
Im Neubau der Kommissbrotbäckerei mit seinen 126 Wohnungen kommt das Modell erstmals umfassend zum Einsatz. Herzstück ist die moderne 100 kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der dort erzeugte Solarstrom wird vollständig im Gebäude genutzt – sowohl von den Mieterinnen und Mietern selbst als auch für den Allgemeinstrom, etwa für Beleuchtung, Aufzüge sowie die Heizungs- und Sanitärtechnik.
Der Vorteil ist deutlich spürbar: Klimafreundlicher Strom, direkt vor Ort produziert und verbraucht. Dabei gilt:
- 2 kWh Solarstrom entsprechen etwa 1 kg CO₂-Einsparung
- 2.000 kWh Solarstrom entsprechen einer Reduktion von rund 1 Tonne CO₂
Je mehr Haushalte mitmachen, desto größer ist der gemeinsame Beitrag zum Klimaschutz. Die hohe Teilnahmequote zeigt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Potenzial erkennen und das Angebot aktiv unterstützen.
„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz“, erklärt Roman Becker, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz. „Das Mieterstrommodell verbindet ökologische Verantwortung mit einem direkten Mehrwert für unsere Mieterinnen und Mieter. Die Kommissbrotbäckerei ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie moderne Wohnquartiere Energie effizient und gemeinschaftlich nutzen können. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen.“
Mit dem Erfolg in der Kommissbrotbäckerei stärkt die Wohnbau Mainz ihren Anspruch, zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen im Wohnungsbau voranzutreiben – zum Nutzen der Mieterinnen und Mieter und zum Wohl der Stadt Mainz.