Die städtische Wohnungsbaugesellschaft investiert weiterhin kräftig in den Wohnungsbau in Mainz. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Bestandswohnungen saniert und ganze Gebäude modernisiert – wie etwa in der Liegenschaft „Am Leitgraben 23“, wo 2,3 Millionen Euro in eine umfassende energetische Sanierung investiert wurden. Parallel dazu wurden Neubauprojekte wie die „Große Langgasse“ und die „Kommissbrotbäckerei“ konsequent fortgeführt.
Mit einem Jahresüberschuss von 12,6 Millionen Euro liegt die Wohnbau leicht unter dem Vorjahresergebnis. Die Gesamterlöse stiegen dennoch um 7,3 Millionen Euro auf 99,8 Millionen Euro, sodass für das Jahr 2024 eine Bilanzsumme von 921,3 Millionen Euro erreicht wurde.
Soziale Verantwortung statt Mietendruck – unter diesem Leitsatz stellte die Wohnbau Mainz im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz auch den aktuellen Mietenbericht 2025 vor. Das Ergebnis: Im Vergleich zum gesamtstädtischen Mietniveau bietet die Wohnbau weiterhin deutlich günstigeren Wohnraum – und das konsequent über alle Segmente hinweg. Als größter Anbieter von gefördertem Wohnraum in Mainz trägt die Gesellschaft maßgeblich zur sozialen Stabilität der Stadt bei. . Sozialdezernentin Jana Schmöller, neue Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbau Mainz, sagte: „Mit der Wohnbau Mainz haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der nicht nur investiert, sondern dabei immer den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt im Blick behält. Das stabile Mietniveau ist kein Zufall – es ist Ergebnis einer klaren, verantwortungsvollen Unternehmenspolitik, die wir so fortsetzen wollen.“
„Jahresergebnis“ und Investitionen in Neubau und Quartiere zahlen sich aus
2024 bewirtschaftete die Wohnbau insgesamt 10.926 Wohnungen. Der Fokus lag erneut auf dem Erhalt bezahlbarer Mieten und der Weiterentwicklung sozial gemischter Quartiere. „Mit unserer Strategie setzen wir auf eine Kombination aus Bestandspflege, Neubau, energetischer Sanierung und sozialen Angeboten im Quartier, wie bspw. „Am Leitgraben23“ wo wir mit einem Investitionsvolumen von 2,3 Mio. € für eine Energetische Sanierung Barrierefreiheit & Artenschutz sorgen konnten“, so Wohnbau Geschäftsführer Roman Becker.
Mieten bei Wohnbau deutlich unter Großstadtdurchschnitt
Während der Durchschnitt der Netto-Kaltmieten in Mainz im Jahr 2024 bei 12,60 €/m² lag, vermietet die Wohnbau ihre Bestandswohnungen im Durchschnitt zu 7,79 €/m². Selbst im freifinanzierten Wohnbereich bewegt sich die Wohnbau mit 8,22 €/m² (2024) noch klar unter dem Marktdurchschnitt in Mainz.
„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass wir unserer sozialen Verantwortung als kommunales Wohnungsunternehmen gerecht werden – und das dauerhaft und stabil.“, betont Wohnbau Geschäftsführer Franz Ringhoffer.
Mietdynamik bleibt bei Wohnbau moderat
Der durchschnittliche Mietanstieg über allen Wohnbau-Beständen lag 2024 bei 1,9 % – und damit deutlich unter der allgemeinen Preisentwicklung. In unseren öffentlich geförderten Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein liegt der durchschnittliche Mietanstieg bei moderaten 1,75 % pro Jahr. Im freifinanzierten Segment beträgt der Anstieg lediglich 4 % innerhalb von 15 Monaten. Öffentliche Förderungen, langfristige Investitionsstrategien und eine klare soziale Ausrichtung machen diese Stabilität möglich.
Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt sieht sich die Wohnbau Mainz als stabilisierende Kraft bei Mieten und Investitionen: „Während andernorts bezahlbarer Wohnraum schwindet, bleibt unser Auftrag klar: Wir schaffen und sichern Wohnraum für alle Menschen in Mainz – unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft“, betont Becker.
Ziel: 5.000 dauerhaft geförderte Wohnungen
Auch in Zukunft wird die Wohnbau Mainz gezielt öffentlich geförderten Wohnraum ausbauen.
Jana Schmöller, Sozialdezernentin & Aufsichtsratsvorsitzende, erklärt dazu: „Unser Ziel ist es, dauerhaft mindestens 5.000 öffentlich geförderte Wohnungen im Bestand zu halten. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Durchmischung und langfristigen Versorgungssicherheit auf dem Mainzer Wohnungsmarkt.“