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Mehr Wohnraum, mehr Klimaschutz, starke Quartiere: Wohnbau Mainz zieht positive Bilanz

Die Wohnbau Mainz zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen auf dem Wohnungsmarkt hat das kommunale Wohnungsunternehmen seine Rolle als verlässlicher Partner für bezahlbares Wohnen weiter gestärkt. Mit Investitionen in Neubau, Bestandssanierung, Klimaschutz und soziale Quartiersentwicklung setzt die Wohnbau Mainz weiterhin wichtige Impulse für die Zukunft der Landeshauptstadt.

Zum Jahresende verwaltete die Wohnbau Mainz 11.026 Wohnungen und 252 Gewerbeeinheiten. Rund 46 Prozent des Wohnungsbestandes sind öffentlich gefördert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit bezahlbarem Wohnraum.

„Die Wohnbau Mainz hat 2025 eindrucksvoll bewiesen, dass wirtschaftliche Stabilität und soziale Verantwortung kein Widerspruch sind. Mit ihren Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und Quartiersentwicklung übernimmt sie eine Schlüsselrolle für die Zukunft unserer Stadt“, sagt Jana Schmöller, Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbau Mainz.

 

Neubau schafft zusätzlichen Wohnraum

Ein bedeutender Meilenstein des Jahres war die Fertigstellung des Gebäudes D im Quartier Kommissbrotbäckerei. Mit 126 neuen Wohnungen, davon 49 öffentlich gefördert, wurde dringend benötigter Wohnraum geschaffen. Insgesamt investierte die Wohnbau Mainz im zurückliegenden Geschäftsjahr mehr als 21 Millionen Euro in Neubauprojekte.

„Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb investieren wir konsequent in Neubau, Bestandserhalt und nachhaltige Quartiersentwicklung“, erklärt Roman Becker, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz.

Auch für die kommenden Jahre bleibt der Wohnungsbau ein zentraler Schwerpunkt. In den Projekten Große Langgasse, An der Wiese und An der Plantage entstehen derzeit weitere 153 Wohnungen mit mehr als 40% gefördertem Anteil.

 

 

Investitionen in Bestand und Klimaschutz

Neben dem Neubau investierte die Wohnbau Mainz rund 19,2 Millionen Euro in die Modernisierung und energetische Weiterentwicklung ihres Bestandes. Zahlreiche Gebäude in der Oberstadt, Altstadt, Neustadt, Mombach und Laubenheim wurden umfassend saniert und energetisch ertüchtigt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau erneuerbarer Energien. Gemeinsam mit der Wohnen und Energie Mainz GmbH wurden 17 Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden installiert. Die Anlagen produzierten 2025 rund 584.550 KWh Strom und ermöglichen eine jährliche CO₂-Einsparung von mehr als 340 Tonnen.

 

Soziale Verantwortung bleibt Kernauftrag

Neben baulichen Investitionen engagiert sich die Wohnbau Mainz weiterhin für das soziale Miteinander in ihren Quartieren. Nachbarschaftscafés, ehrenamtliche Initiativen und gemeinschaftliche Angebote fördern Begegnung, Teilhabe und Zusammenhalt.

Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 7,96 Euro pro Quadratmeter bleibt die Wohnbau Mainz ihrem Anspruch treu, bezahlbares Wohnen langfristig zu sichern. Gleichzeitig wurde zusammen mit dem Aufsichtsrat beschlossen, die freiwillige Begrenzung von Mieterhöhungen für frei finanzierte Wohnungen ab 2026 zu reduzieren. Künftig sollen Anpassungen maximal 3,5 Prozent innerhalb von 15 Monaten betragen.

„Gerade in Zeiten steigender Baukosten und hoher Nachfrage nach Wohnraum braucht es verlässliche kommunale Akteure. Die Wohnbau Mainz ist wirtschaftlich solide aufgestellt und schafft die Grundlage dafür, auch künftig bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum für die Menschen in Mainz bereitzustellen“, sagt Jana Schmöller.

Mit Investitionen von insgesamt rund 54 Millionen Euro in Neubau, Modernisierung und Bestandspflege sowie einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sieht sich die Wohnbau Mainz für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

„Unser Ziel bleibt unverändert: bezahlbaren, nachhaltigen und lebenswerten Wohnraum für die Menschen in Mainz zu schaffen und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens langfristig zu sichern“, so Becker abschließend.